Die Preise in Bozen liegen im September 2026 um 4,1 Prozent über dem Vorjahr. Das zeigen die neuen Zahlen des Landesinstituts für Statistik ASTAT, veröffentlicht am 16. Oktober. Im Gesamtstaat beträgt die Rate 4,2 Prozent. Im August waren es in Bozen noch 3,6 Prozent.
Am stärksten steigen die Kosten fürs Wohnen mit Wasser, Strom und Gas (+10,9 Prozent) und der Verkehr (+7,1 Prozent). Gegenüber August sind die Preise in Bozen dagegen um 0,5 Prozent gesunken, vor allem weil Hotels und Gaststätten nach dem Sommer günstiger werden. Die Jahresrate steigt trotzdem, weil dieser Rückgang im September heuer nur etwa halb so groß ausfiel wie in den Vorjahren.
Für Haushalte von Arbeitern und Angestellten liegt die Teuerung laut ASTAT bei 4,0 Prozent. Unten kannst du ausrechnen, was das für dein Gehalt bedeutet.
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Teuerung in Bozen im September 2026
Verbraucherpreisindex NIC (alle Haushalte, mit Tabakwaren). Stadt Bozen im Vergleich zu Italien, Januar bis September 2026.
Teuerung gegenüber dem Vorjahr (%)
Preisanstieg gegenüber dem Vormonat, Bozen (%)
Wo es teurer geworden ist: Teuerung nach Bereichen, September 2026 (%)
Veränderung gegenüber September 2025. Die Bereiche folgen der neuen ISTAT-Einteilung (ECOICOP 2).
Warum die Rate trotz fallender Preise steigt
Im August liegt der Preisindex in Bozen am höchsten, im September fällt er wieder. Heuer fiel er nur halb so stark wie in den Jahren davor. Deshalb ist die Jahresrate gestiegen, obwohl Bozen gegenüber August billiger wurde. Den größten Rückgang gab es 2026 bei Gaststätten und Beherbergung: Der Index fiel von 107,8 im August auf 104,8 im September (−2,8 %).
Veränderung des NIC-Index in Bozen von August auf September, nach eigener Berechnung aus den ASTAT-Indexziffern.
Was bedeutet das für mein Gehalt?
Quelle: ASTAT / ISTAT, Indexziffern NIC September 2026 (Basis 2025 = 100), veröffentlicht am 16.10.2026. Die Werte gelten für die Stadt Bozen, nicht für ganz Südtirol. FOI (Haushalte von Arbeitern und Angestellten, ohne Tabak): Bozen und Italien je +4,0 %. Die Rechnung ist eine Faustregel und ersetzt keine individuelle Berechnung. Nächste Veröffentlichung: 17.11.2026.