
Umstrittener Viehweg
In Martell verteidigen Bauern und Gemeinde den Ausbau des Viehweges zur Flim-Alm. Der Weg ist stellenweise doppelt so breit wie genehmigt – nun will die Gemeinde nachträglich eine Genehmigung erwirken.
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In Martell verteidigen Bauern und die Gemeinde den Ausbau des Viehweges. Der bisherige Aufstieg zur Flim-Alm sei für die Tiere gefährlich gewesen, zudem hätten Werkzeug und Verpflegung bisher zu Fuß hinaufgetragen werden müssen. Dass der Weg nun stellenweise rund 3 Meter breit ist, statt der von der Landesabteilung für Natur und Landschaft höchstens genehmigten 1,5 Meter, bestätigt Bürgermeister Altstätter. Die Gemeinde wolle das nachträglich genehmigen lassen. Sollte dies nicht möglich sein, werde der Weg zurückgebaut.
Das Wichtigste in Kürze
- Bauern und Gemeinde verteidigen den Ausbau des Viehweges zur Flim-Alm.
- Begründung: gefährlicher Aufstieg für Tiere und Lasten, die bisher zu Fuß getragen wurden.
- Der Weg ist stellenweise etwa 3 Meter breit, genehmigt sind höchstens 1,5 Meter; die Gemeinde will nachträglich genehmigen lassen, sonst droht der Rückbau.
Veröffentlicht vor 1 Tag · Kanal: ORF Südtirol
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